Eisenbahner kurz vor dem Ziel

Einen gewaltigen Schritt Richtung  Süddeutsches Final 4 machten die ESV Herren am vergangenen Samstag beim  „Duell um Platz zwei“  gegen die  SG Rohrdorf/Nürnberg.  Mit einem 13:7  Erfolg  gegen den direkten Konkurrenten  bauten  die  Schanzer Floorballer   den Abstand auf Platz drei auf fünf Punkte weiter aus.

In der Kauferinger Sporthalle  standen sich  der Tabellenzweite Ingolstadt um  dem  Topscorer  Duo  Andreas Finkenzeller und Julian Ebner  dem  Drittplatzierten  SG Rohrdorf/Nürnberg  gegenüber.

Ein Sieg der Ingolstädter würde das Tor  zum süddeutschen Final 4  enorm  aufstoßen.  Dazu benötigt es aber einen  Erfolg gegen  den  Verfolger aus  Rohdorf/Nürnberg.

Bereits  nach  55  Sekunden  traf Verteitiger Youngster  Christian  Göth für die Schanzer Floorball Herren.  Doch was nach einem  Paukenschlag zu Beginn aussah,  zeigte sich im ersten Spielabschnitt  doch etwas  zäh.  Beide Teams  erspielten sich gute Chancen jedoch war es  Roland  Albrecht  in der  sechsten Spielminute  die Führung der Ingolstädter auf 2:0   erhöhte.  Jakob  Fischbacher verkürzte in der 11. Minute auf 2:1.  Einen wahren Sahnetag sollte der  tschechische Routinier Petr Izakovic an diesem Tag erwischen.  Eine Zwei Minuten Überzahlsituation der ESVL´ler egalisierte Izakovic bereits nach zwei Sekunden und erzielte den 3:1  Pausenstand  in der 15. Spielminute.

Das  zweite Drittel   begann  recht verhalten, erst nach in der  26. Minute  gab es einen  weiteren Treffer  der Schanzer zu feiern.  Julian Ebner  erzielte das 4:1 für den  ESV.  Das er einen „Ketchupflaschen Effekt“  damit auslöste konnte man nur schwer  erahnen.  Binnen  118 Sekunden  bauten die Ingolstädter Ihre Führung durch  einen Doppelpack von Petr Izakovic auf  6:1 weiter aus.  Doch  die SG  Rohrdorf/Nürnberg   setzte nach und konnte durch drei  Treffer innerhalb  von  zwei Minuten durch 2x  Sick und 1x  Alex  Kroll auf  6:4  verkürzen.
Eine  erneute  Powerplay Situation in der 37. Minute  für die Schanzer konnte  erneut Petr Izakovic zu  Gunsten  seines Teams ausnutzen und auf 7:4 erhöhen.  Andreas Finkenzeller  erhöte  kurz vor der zweiten Pause auf  9:4  für die  Donaustädter.

Andreas  Finkenzeller  knackte  zu Beginn des Schlussdrittels die 10-Tore  Marke für sein Team und  traf zum 10:4.    Kurz darauf musste  Jonas Ringlhann  einen zwei minütige Zeitstrafe wegen  Spielverzögerung absitzen.  Das  souveräne  Unterzahlspiel der  Eisenbahner  hielt  bis  fünf  Sekunden vor Ablauf und  Pesonen  traf  zum 10:5 für  den  sichtlich beeindruckten Gegner.

Julian Ebner  sorgte  in der  46. Minute für  den alten sechs Tore Abstand, welcher jedoch  22. Sekunden später erneut durch Pesonen egalisiert wurde.   Junioren Spieler  Christian Göth   sorgte in der 51. Minute  für das 11:6 der  Eisenbahner.
Ein erneutes Unterzahlspiel  der Schanzer (Jo Brenner musste wegen Stockschlag auf der Strafbank platz nehmen)  blieb zum Glück ohne größere Folgen . Doch konnte Alex Kroll   für seine Mannen zum 11:7 in der 57. Minute  verkürzen.
Die letzten beiden Spielminuten ließen die Schanzer nichts mehr Anbrennen und  machten durch die weiteren Treffer Petr Izakovic (Tor Nr. 5  des Tages) und  zu guter letzt Jonas Ringlhann das 13:7 Endergebnis fix.

Mit diesen Sieg stehen die Eisenbahner nun mit einem Bein im  süddeutschen Final  4, welches am 16./17. April in der heimischen  Paul-Wegmann-Halle stattfindet. Doch hierzu benötigt es noch einen Punkt um auch rechnerisch  den Einzug  klar zu machen.
Doch dieses  Unterfangen  ist leichter gesagt als  getan. Am kommenden Wochenende  treffen die Eisenbahner auf den  Tabellenführer Wikinger München, ehe es  am 03.04 im finalen Spieltag der  Regionalliga Bayern zuhause gegen  Nordheim/Augsburg um alles oder nichts geht.
Doch die Chancen  könnten weitaus  schlechter stehen. Zudem feierten  die Schanzer ihren  sechsten  Sieg in Folge.

Ergebnisse

 

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